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Sir Martin Brofman, Ph.D.

Martin Brofman

Martin Brofman 1940-2014

Während des Heilungsprozesses hatte er viel über die Beziehung von Körper und Bewusstsein erlernt und wie diese Beziehung funktioniert.

Er entwickelte ein Modell, um diese Ideen für sich zu klären und ebenfalls eine Methode zu entwickeln, diese anderen einfach und schnell zu lehren.

Er lehrte seit mehr als 35 Jahren diese Ideen auf der ganzen Welt und hat andere geschult, seine Lehren weiterzugeben.

Seine Bücher sind bis dato in 16 Sprachen veröffentlicht und für ihre Klarheit in der Präsentation der Ideen weltweit anerkannt. Zehntausende von Teilnehmern auf der ganzen Welt haben seine Heiltechniken anzuwenden gelernt.

Hier seine Geschichte, wie er sie selbst berichtet, in Auszügen aus den Büchern: „EINE NEUE ART ZU SEHEN“ und „DAS KÖRPER-SPIEGEL-SYSTEM“.

Als ich 1975 unheilbar an Krebs erkrankte, sagte man mir, daß ich noch einen oder zwei Monate zu leben hätte. Der Tumor war in meinem Rückenmark, im Nacken, und während er wuchs, drückte er das Rückenmark gegen die Innenwand der Wirbelsäule. Mein rechter Arm wurde gelähmt, und meine Beine waren spastisch. Eine Operation, die diesen Tumor entfernen sollte, verlief erfolglos, und mir wurde gesagt, daß aus verschiedenen Gründen weder Chemotherapie noch Bestrahlung helfen würden.
Man sagte mir, das Ende könne sehr plötzlich kommen, jeden Moment, falls ich hustete oder nieste. Ich war mit einer Realität konfrontiert, in der jeder Tag möglicherweise mein letzter Tag, jede Stunde meine letzte Stunde sein konnte, und ich erkannte, daß ich glücklich und einfach ich selbst sein wollte, ganz gleich, wieviel Zeit mir noch blieb. Spezialdiäten, die mir vielleicht helfen konnten, die ich aber nicht mochte, sah ich als sinnlos an, weil jede Mahlzeit womöglich meine letzte war. Ich wollte das essen, was ich wirklich genießen konnte. Ich mußte mir selbst gegenüber aufrichtig sein, wahr sein bei allem, was ich tat.
Meine Werte verschoben sich. Ich lebte im Augenblick der Gegenwart, und alles, was ich tat, tat ich um seiner selbst willen, weil ich es wirklich tun wollte. Manches, was vorher wichtig gewesen war, hatte nun keine Bedeutung mehr. Glücklichsein war das einzig Wichtige, und das bedeutete für mich: zu tun, wobei ich mich glücklich fühlte, und zu lassen, wobei ich mich nicht glücklich fühlte. Zwei Monate später lebte ich noch. Meine Zeit war abgelaufen, aber ich lebte noch. Einen Monat darauf war ich überfällig und noch immer am Leben.
Ich fragte mich, wie lange es weitergehen würde. Das neue Jahr war noch fünf Monate entfernt. Falls ich durch ein Wunder dann noch leben sollte, würde ich dieses Ereignis mit einem Urlaub in einem tropischen Paradies feiern. Was ich damals noch nicht wußte, war, daß dieser Urlaub mir das Leben retten sollte. Tatsächlich feierte ich fünf Monate später Neujahr im Club Mediterranee auf Martinique, und ich hatte ein bewußtseinserweiterndes Gespräch mit einem Mann, der dort Zen-Meditation unterrichtete. Er sagte zu mir: „Krebs beginnt in deinem Bewußtsein, und genau dort kannst du ihn auch wieder loswerden.“
Ich wußte, was er meinte. Ich begriff, daß der Krebs ein körperliches Symbol für etwas ist, das zurückgehalten wird und anders nicht zum Ausdruck kommt. Ich sah, wie mein früherer Lebensstil und meine Seinsweise dahin geführt hatten, daß ich mich selbst auf viele Arten tötete. Dann wurde mir bewußt, daß ich die Symptome irgendwie würde loslassen können, wenn ich die Art meines Seins änderte. Ich konnte meinen Geist als Werkzeug benutzen, um die Veränderungen in meiner Seinsweise und in meinem Körper herbeizuführen.
Zum ersten Mal, seit ich meine Diagnose erhalten hatte, konnte ich die Möglichkeit in Betracht ziehen, meinen Zustand zu verändern und den Krebs loszuwerden. Ich konnte mein Leben retten! Mehrere Wochen später hörte ich ein Gespräch über einen Vier-Tage-Kursus in Silva Mind Control, in dem gelehrt wurde, wie man seinen Geist als Werkzeug benutzt. Es wurde die Idee vorgetragen, daß unsere Wahrnehmungen unsere Realität schaffen und daß wir unsere Wahrnehmungen selber wählen und daher auch jeden Aspekt unserer Realität ändern können. Mein Bewußtsein war die Folge einer Programmierung. Auf ähnliche Weise ergeben sich die von einem Computer produzierten Resultate aus der Art, wie er programmiert wurde. Ich konnte mein Bewußtsein umprogrammieren.
Ich hatte wahrgenommen, unheilbar krank zu sein, und mußte mein Bewußtsein umprogrammieren, um die Wahrnehmung zu schaffen, daß es mir gut ging. Auf einen so raschen Wechsel war ich nicht vorbereitet, doch wurde mir klar, daß ich sehr viel leichter die Wahrnehmung erzeugen konnte, es würde besser und besser, bis es mir tatsächlich gut ging.
Ich hatte mich selbst in einem Stadium des Verfalls wahrgenommen, dem Sterben nah und immer näher. Ich wußte: Wollte ich als Endergebnis die Wahrnehmung haben, daß es mir gut geht, so mußte ich vom Schlechter-und-schlechter-Werden übergehen zum Besser-und-besser-Werden. Ich wußte auch, daß die Wende jeden Augenblick stattfinden konnte. Es ging nur darum, einen Schalter in meinem Bewußtsein zu drehen und an dem Wissen festzuhalten, daß er gedreht war.
Ich beschloß: Wenn jeder Moment der Moment des Wandels sein kann, dann laß es jetzt geschehen.
Ich fühlte eine Veränderung in meinem Bewußtsein, und dann wußte ich, daß ich auf dem Wege der Besserung war. Ich wußte ferner, wie wichtig es war, die Ernsthaftigkeit dieser Entscheidung und des Zeitpunkts der Veränderung zu bewahren. Ich wußte: All meine Wahrnehmungen mußten den Gedanken verstärken, daß es mir nun besser und besser ging. Wenn ich aß, worauf ich Appetit hatte, konnte ich mich selbst daran erinnern, daß mein Körper genau das brauchte und danach verlangte, um den Heilungsprozeß zu beschleunigen. Vorher hatten physische Empfindungen, Elektroschocks in meinem Körper vergleichbar, den Gedanken verstärkt, der Tumor werde größer. Jetzt mußten sie als Beweis genommen werden, daß der Tumor schrumpfte.
Mein Geist suchte nach immer neuen Wegen, zu wissen, daß die Besserung stattfand.
ich wußte, daß ich den Menschen fernbleiben mußte, die daran festhielten, mich immer noch als unheilbar krank anzusehen – nicht wegen mangelnder Liebe, sondern vielmehr um meine eigene positive Einstellung gegenüber dem Heilungsprozeß aufrechtzuerhalten. Ich mußte mit Menschen zusammensein, die bereit waren, mir in dieser scheinbar unmöglichen Aufgabe, die ich mir selbst gestellt hatte, Mut zu machen. Fragte mich jemand, wie es mir gehe, blieb ich stets bei der Antwort: „Besser und besser“ -und stellte fest, daß es tatsächlich so war.
Ich hatte gehört, daß ich mich durch die Technik des mentalen Programmierens dazu bringen konnte, alles zu glauben. Ich mußte nur an 66 Tagen dreimal täglich fünfzehn Minuten lang mit mir selbst sprechen, und alles, wovon ich glaubte, es sei wahr, würde Wirklichkeit.
Ich wußte, daß es lebensnotwendig war, die positive Program-mierung beizubehalten. Mich dreimal am Tag in einen entspannten Bewußtseinszustand zu versetzen und fünfzehn Minuten lang positiv mit mir selbst zu sprechen war ein Teil des Programmierungsprozesses, den ich in keiner Weise stören sollte. Es gab Momente der Versuchung, die Enspannungübungen nicht durchzuführen, doch dann erinnerte ich mich selbst daran, daß mein Leben auf dem Spiel stand. Damals war jede dieser Versuchungen etwas, das zwischen mir und meinem Leben stand und beseitigt werden mußte, damit ich leben konnte.
Zuerst war es sehr schwierig. Ich fand heraus, daß die Ernsthaftigkeit der Änderung durch Gedanken oder Worte leicht in Frage gestellt wurde, wenn ich etwas anderes annahm als die Vorstellung, daß ich Fortschritte machte. Ich mußte ehrlich zu mir sein und dies erkennen und einsehen, daß ich es „verpatzt“ hatte. Dann konnte ich mir sagen, bisher sei alles nur eine Übung gewesen und der wahre Augenblick der Änderung erst jetzt gekommen.
Es wurde leichter und leichter. Zuerst konnte ich die Ernsthaftigkeit nur für Stunden aufrechterhalten, dann einen Tag, dann zwei Tage, und dann war ich gefestigt. Ich wußte, das Programm funktioniert.
Ich konnte die zweifelnde innere Stimme hören und wußte, daß sie nicht die Wahrheit vertrat. Es gelang mir, mich mit der ermutigenden Stimme zu identifizieren. Sie wurde mein Führer, der mich zu stabiler Gesundheit zurückführte. Mehr und mehr war ich imstande, meine Konzentration auf das Wissen zu richten, daß positive Veränderungen stattfanden. Wenn ich ein Symptom nicht mehr spürte, sagte ich zu mir selbst, daß ich dieses Symptom vielleicht nie wieder spüren würde. Wenn das Symptom dann trotzdem wieder auftrat, sagte ich zu mir selbst, daß der Prozeß einfach noch nicht ganz abgeschlossen war und ich das Symptom in der Tat weniger spürte als zuvor. Ich mußte wissen, daß positive Veränderungen jetzt stattfanden, wenn auch möglicherweise nur an der Schwelle der Wahrnehmbarkeit. So konnte ich erwartungsvoll den Beweis vorwegnehmen, der meine Wahrnehmungen rechtfertigte. Natürlich gelang es mir immer, irgend etwas zu finden und mich so zu vergewissern, daß es keine Einbildung war, sondern Realität, und es floß mehr Kraft in den Prozeß.
Unterstützung kam auch von meinen Töchtern Jacki und Heather. Heather, damals vierJahre alt, wußte, daß Liebe heilt, und darum gab sie mir jeden Abend und jeden Morgen magische Küsse, um mich zu heilen. Ich fühlte auch Jackis Glauben an mich und meine Fähigkeit, diese Krise irgendwie zu überstehen.
Während meiner Entspannungsübungen imaginierte ich den Tumor, der in meinem Rückenmark im Nacken lokalisiert worden war. In meiner Vorstellung beobachtete ich, wie eine Schicht von Krebszellen abstarb, sich löste und von dem natürlichen Aus-scheidungssystem meines Körpers entfernt wurde. Ich wußte, daß die Wandlung, wenn auch vielleicht noch nicht zu spüren, gleichwohl eindeutig geschehen war.
Ich wußte, daß immer, wenn ich Abfallprodukte aus meinem Körper ausschied, tote Krebszellen eliminiert wurden, und erinnerte mich selbst jedesmal daran. Ich beharrte auf dem Wissen, daß es in Wahrheit so geschah. Ich wußte, daß Krebs etwas Zurückgehaltenes, etwas nicht Ausgedrücktes darstellte, und da sich der Tumur an meinem Hals- Chakra (Energiezentrum) befand, hatte ich den Ausdruck meines Ichs zurückgehalten. Da ich aber nicht genau wußte, was das bedeutete, entschied ich, daß es unbedingt nötig war, alles auszudrücken. Jeden Gedanken, jedes Gefühl, was immer in meinem Bewußtsein war und herauskommen wollte, brachte ich zum Ausdruck. Ich wußte, daß es von vitaler Bedeutung für meine Gesundheit war. Früher hatte ich wahrgenommen, daß sich selbst ,auszudrücken Streit nach sich zog, nun jedoch sah ich, daß das, was ich zum Ausdruck brachte, von meiner Umgebung geschätzt wurde, daß Selbst-Ausdruck und Kommunikation zu Harmonie führten.
Früher glaubte ich, etwas Schlechtes würde geschehen, wenn ich zum Ausdruck brachte, was ich wirklich wollte. Dies mußte ich urnprogrammieren zu dem Glauben, daß etwas Wundervolles geschehen würde, wenn ich ausdrückte, was ich wirklich wollte. lch traf diese Entscheidung, und es war so.
Ich bemerkte, daß ich mit meinen alten Freunden immer weniger gemein hatte. Es war, als hätten wir vorher eine gemeinsame Schwingungsfrequenz gehabt, sagen wir 547 Touren, was immer das bedeuten mag, und plötzlich war ich auf 872 Touren und hatte mit den 547ern nicht mehr viel zu tun. Um Gesprächspartner zu haben, mußte ich neue Freunde finden, die auch bei 872 waren.
Ich fühlte mich von den 872ern angezogen und sie sich von mir, als sei ich ein selektiver Magnet geworden. Gewisse Elemente meiner Realität wurden abgelöst, weil sie mit dem neuen Wesen, clas ich im Begriff war zu werden, nicht mehr in Einklang standen. Ich wußte, dieser Prozeß war unvermeidlich und durfte nicht gestört werden. Damals entwickelte ich ein Gefühl von Mitleid und Verständnis. Ich wußte, daß mein Leben davon abhing, alle Elemente meines Lebens loszulassen, die nicht mit meiner neuen Schwingung harmonierten. Dieser Vorgang war einfach, aber nicht immer leicht.
Ich begann jeden Tag als einen Prozeß der Selbstentdeckung ohne vorgefaßte Meinung darüber, wer ich war. Ich hatte aber den Willen, das sich herausbildende Wesen zu entdecken, und empfand Freude bei jeder neuen Entdeckung.
Ich stellte mir vor, was im Sprechzimmer des Arztes geschehen würde, nachdem ich die Arbeit an mir selbst vollbracht hatte. Ich konnte sehen, wie er mich untersuchte, keinen Tumor fand und keine Erklärung dafür hatte. Er könnte sagen: „Vielleicht haben wir einen Fehler gemacht.“ Im Geist spielte ich diese Szene jeden Tag während meiner Entspannungsübungen durch.
Etwa zwei Monate nachdem ich mit der Arbeit an mir begonnen hatte, ging ich zur Untersuchung zu dem Arzt, der mich als unheilbar krank bezeichnet hätte. Auf dem Weg dahin wußte ich, daß ich die Wahrnehmung, alles sei in Ordnung, aufrechterhalten mußte. Er untersuchte mich und fand nichts. Er sagte: „Vielleicht haben wir einen Fehler gemacht. „Auf dem Weg nach Hause lachte ich die ganze Zeit.
Ein Nebeneffekt des durchlaufenen Heilungsprozesses war, daß ich die Brille, die ich seit zwanzig Jahren getragen hatte, nicht mehr brauchte. Ich war kurzsichtig und astigmatisch gewesen, aber meine Sehfähigkeit hatte sich geändert. Bei einem Test erzielte ich ein normales Ergebnis.
Ich habe meine Seinsweise transformiert. Mein Lebensstil hat sich dramatisch verändert. Ich sehe keinen Sinn mehr darin, in irgendeinem Achtstunden-Job zu arbeiten oder irgendein anderes Wesen meinen „Vorgesetzten“ zu nennen. Schließlich sind wir alle gleichberechtigte Wesen mit unbegrenztem Potential. Die Arbeit, die ich jetzt als Heiler und Lehrer ausübe, ist bedeutsam für mich und ebenso für andere wichtig. Sie dient der Menschlichkeit, und ich fühle ein „Hoch“, wenn ich sie tue. Ich habe den starken Eindruck, mein Lebenswerk zu erfüllen.
Ich weiß, ich tue das, was ich auf diesem Planeten zu tun habe und wozu ich hierhergekommen bin. Ich weiß, daß es richtig ist. Es ist ein Gefühl, das ich vorher niemals hatte.
Der Transformationsprozeß ist ein wesentlicher Teil des Heilungsprozesses, ob das Wesen nun seine Sehfähigkeit heilt oder eine ernste Krankheit losläßt. Selbst wenn der Zustand des Ungleichgewichts das physische Niveau noch nicht erreicht hat, ist er auf der mentalen und emotionalen Ebene doch schon vorhanden.
Ich wußte, daß ich nach meiner Heilung transformiert war. Ich sah die Welt im übertragenen Sinne vollkommen anders, und nun stellte sich heraus, daß ich die Welt auch im wörtlichen Sinne vollkommen anders sah. Auch meine äußere Sicht war transformiert worden.
Ich wurde neugierig auf diesen „Nebeneffekt“ des Prozesses, den ich durchlaufen hatte, und beschloß nachzuforschen, was andere auf dem Gebiet der Verbesserung des Sehvermögens taten. Ich las alle Bücher, die ich diesbezüglich finden konnte. Nicht um herauszufinden, was zu tun ist, sondern mehr um zu entdecken, wie es getan hatte. Ich fand acht Bücher. Sieben von ihnen bezogen sich auf eines. Dieses erste stammte von Dr. William Bates und hieß „Besser sehen ohne Brille“. Ich fand heraus, daß Dr. Bates der Pionier auf dem Gebiet war und daß seine Ideen die Schulmediziin jener Zeit, der 1920er Jahre, aufgescheucht hatten.
Dr. Bates präsentierte viele bemerkenswerte Ideen, doch war der Stil seines Buches für viele Menschen zu technisch. Daher schrieben andere, wie Margaret Darst Corbett und Aldous Huxley, zusatzliche Bücher, die diese Ideen für die breite Öffentlichkeit vereinfachten.
Dr. Charles Kelley vom Radix-Institut in Kalifornien war anscheinend der erste, der neue Ideen einbrachte. Diese Ideen bezogen sich auf den Zusammenhang zwischen bestimmten Persönlichkeits-typen und bestimmten Formen verminderten Sehvermögens. In jüngerer Zeit fügte Dr. Richard Kavner, Augenarzt und Verhaltensforscher, einige neue Informationen in bezug auf Geist-Gehirn-Verbindungen hinzu und erreichte beachtenswerte Erfolge in seiner Arbeit mit Kindern.
Wie ich bemerkte, war der konstante Faktor in allen Bereichen der Verbesserung des Sehvermögens der Prozeß personaler Transformation. Mit der Einsicht, die ich beim Lesen der erwähnten Arbeiten gewann, gelang es mir, auf deren Ideen aufzubauen. konnte ich mir meine eigene Erfahrung für weitere Einsichten zunutztemachen.
Ich begann mit einigen Personen über diese Ideen zu spre-chen, und nach einer Weile gaben mir die, zu denen ich gespro-chen hatte, ihre Brillen und erklärten, daß sie sie nicht mehr brauchten.
Seit 1975 habe ich mit Tausenden von Menschen gearbeitet und sah viele von ihnen ihr Sehvermögen verbessern, indem sie ihr Bewußtsein neu trainierten und ihr Leben änderten. Tatsächlich war das Ausmaß der Veränderung ihres Lebens oft so groß, daß diese Menschen die Verbesserung ihres Sehvermögens als den verhältnismäßig weniger bedeutenden Aspekt der Veränderungen betrachteten.
Dieses Buch ist das Ergebnis der Forschungen, die ich betrie-ben, und der Erfahrungen, die ich gemacht habe. Es soll den Menschen, die ihr Sehvermögen transformiert haben, als Führer dienen.
Statt auf die „äußeren“ Prozesse (Diät, körperliche Bewegung, Übungen, Vitamine usw.) abzuzielen, wie viele andere Versuche zur Verbesserung des Sehvermogens dies oft tun, zielt dieses Buch mehr auf die „inneren“ Prozesse, die in unserem Bewusstsein stattfinden. Es ist für solche Leser geschrieben, die sich an der Idee orientieren, das all unsere Erfahrungen mit unserem Bewusstsein beginnen und wir deshalb fähig sind, jedes gewählte Ziel zu erreichen, einfach indem wir auf diesem Gebiet arbeiten. Wenn wir Spannungen in unserem Bewusstsein lösen und neue Ideen akzeptieren, lösen sich tatsächlich auch Spannungen in unserem physischen Körper, und wir kehren auf allen Ebenen ins Gleichgewicht zurück. Dr. Bates hat dargelegt, das alle Sehbehinderungen auf Streß zurükgeführt werden können. Wenn wir über Sehstörungen nachdenken, denken wir nicht allein an die organischen Mechanismen des Sehens, sondern auch an die Funktion des Sehens, daran also, was man sehend erfährt. Wenn wir, Dr. Bates folgend, über den mechanischen Vorgang des Sehens nicht weiter nachdenken und uns allein auf die Funktion des Sehens konzentrieren, auf die Erfahrung in unserem Bewusstsein, dann verschwinden die organischen „Ursachen“ verminderter Sehkraft von selbst, sobald die Sehfunktion wiederhergestellt ist. Dieses Buch befaßt sich mit Brechungsfehlern (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus). Allerdings haben auch Menschen, die mit dem zu tun hatten, was man „organische“ Sehstörungen nennt (grauer Star, Glaukom usw.), Ober Verbesserungen berichtet, nachdem sie sich mit den hier vorgetragenen Ideen eingehend befaßt und sie bewußt angewendet hatten. Das gleiche gilt für andere Selbstheilungskonzepte, die den Gedanken enthalten, daß man selbst für den eigenen Zustand die volle Verantwortung trägt und daß er das Ergebnis bestimmter Wahr-nehmungen ist, die man selbst wählt. So waren sie in der Lage, ihren Zustand zu ändern, indem sie ihr Verhalten änderten. Ihnen, dem Leser, möge der Inhalt dieses Buches nützlich und wertvoll sein, eine Hilfe zur Rückkehr in den Zustand des Seins, der Ihnen die vollkommene Erfahrung lhrer Ganzheit ermöglicht, in den Naturzustand der Klarheit.